Agenda 21 Allgemein

Was ist „Agenda 21“ ?

 Die Agenda 21 ist ein internationales Abkommen. Im Juni 1992 trafen sich Regierungschefs, Vertreter und Vertreterinnen der Wirtschaft und der Wissenschaft, lokaler Behörden und Nichtregierungsorganisationen auf der Konferenz der Vereinten Nationen zum Thema "Umwelt und Entwicklung" in Rio de Janeiro. Auf diesem „Erdgipfel" wurde als weltweiter Aktionsplan zur Lösung zentraler Probleme der Menschheit ein Handlungsrahmen unterzeichnet, der den Namen Agenda 21 erhielt. Mit diesem Abkommen verpflichten sich die 178 Unterzeichnerstaaten, darunter auch die Bundesrepublik Deutschland, auf das Ziel einer dauerhaft-umweltgerechten Entwicklung. Im Rahmen einer weltweiten Partnerschaft wird angestrebt, Wirtschaft und soziale Belange mit dem dauerhaften Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen in Einklang zu bringen. Die Agenda 21 hat also eine soziale, eine ökonomische und eine ökologische Komponente.

Wörtlich übersetzt bedeutet das lateinische Wort Agenda „Das, was zu tun ist" und kann daher als „Arbeitsprogramm" für das 21. Jahrhundert verstanden werden.  

  

 

Agenda 21, Kapitel 28: Initiativen der Kommunen zur
Unterstützung der Agenda 21: Handlungsgrundlage

Da viele der in der Agenda 21 angesprochenen Probleme und Lösungen auf Aktivitäten der örtlichen Ebene zurückzuführen sind, ist die Beteiligung und Mitwirkung der Kommunen ein entscheidender Faktor bei der Verwirklichung der in der Agenda enthaltenen Ziele. Kommunen errichten, verwalten und unterhalten die wirtschaftliche, soziale und ökologische Infrastuktur, überwachen den Planungsauftrag, entscheiden über die kommunale Umweltpolitik und die kommunalen Umweltvorschriften und wirken außerdem an der Umsetzung der nationalen und regionalen Umweltpolitik mit. Als Politik- und Verwaltungsebene, die dem Bürger am nächsten ist, spielen sie eine entscheidende Rolle bei der Information und Mobilisierung der Öffentlichkeit und ihrer Sensibilisierung für eine nachhaltig umweltverträgliche Entwicklung.

 

 

Auf Basis des Kapitels 28, der Agenda 21 wurde im Januar 2000 vom Gemeinderat folgender Beschluss gefasst:

Der Gemeinderat beschließt, zur nachhaltigen umweltgerechten Entwicklung der Gemeinde die bisherigen umfangreichen Bemühungen, Überlegungen und Handlungsweisen sowie weitere ergänzende Zielvorgaben und Aktionen in eine Mehringer Agenda einzuarbeiten.

Dabei sollen die Bürger sowohl hinsichtlich ihres eigenen Aktionsbereiches motiviert als auch in die örtlichen Planungsprozesse einbezogen werden. Zur Erarbeitung und Umsetzung der Mehringer Agenda werden Arbeitskreise gebildet, die nach Bedarf durch Arbeitsgruppen aus jeweils berufenen Gemeindebürgern unterstützt bzw. entlastet werden können. In den Arbeitskreisen der Mehringer Agenda sollen insbesondere folgende Interessengruppen und -bereiche teilnehmen:

Eltern, Jugend, Senioren, Kranke und Behinderte, Vereine und Organisationen, Schulen, Kirchen, örtliche Gewerbe und Handel, Landwirtschaft, Jagd, Naturschutz, Gemeinderat und -verwaltung.

Der 1. Bgm. Josef Wengbauer und der Agendabeauftragte der Gemeinde Stefan Eichinger werden beauftragt mit Vertretern der genannten Interessengruppen bzw. -bereiche Kontakt bezüglich der Mitarbeit in den Arbeitskreisen aufzunehmen

 


Hinweis zur Verwendung von Cookies auf unseren Webseiten

Unsere Webseite verwendet Cookies, um die Benutzererfahrung so angenehm wie möglich zu gestalten. Wir erheben weder persönliche Daten damit, noch geben wir Daten von Ihnen an Dritte weiter.